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Alte antike Möbel !
Unter Antiquitäten verstehen wir insbesondere antike Möbel aus der Zeit des Barock, Rokkoko, Biedermeier und der Hochblüte des Jugendstil.
Hier eine kleine Stilkunde beginnt beim frühen 18. Jahrhundert
Man bedenke, dass auch noch um 1700 weite Teile des heutigen EU Landes raue Gegend darstellten. Gewisse Zentren entstanden zwar, aber außerhalb der Stadtmauern war man seines Lebens nicht sicher.In den Zentren arbeiteten hochspezialisierte Könner, deren Arbeit von Geheimwissen umrankt war.
In Deutschland markiert das Ende des dreißigjährigen Krieges den Beginn des Barock (port. barocco = schief, rund; als Schmähung).Anstelle der in der Renaissance üblichen Truhen tritt nun die Kommode. Das Bureau plat kommt in Mode.
Ein Meister durfte zwei Gesellen und einen Lehrling beschäftigen.
Man ersann eine Sägetechnik für dünne Schwarten.
Heute staunen wir über die prächtige Außengestaltung der Barockmöbel, mehr oder weniger kühn gebaucht, und wundern uns über die mehr als schlichte Ausführung dieser Stücke, sobald sie geöffnet werden: unbehandeltes, grob gehobeltes Nadelholz kommt zum Vorschein, Rückwände sind sogar waldsäumig und sägerau.
EMPIRE 1700 JH
BAROCK Wellenschrank
Frankfurt um 1740,
Nußfurnier; "Danziger Giebel".

Die verfeinerte Weiterentwicklung führt zum Rokoko mit seinen feuervergoldeten Zierbeschlägen die die Kanten schützten und die vielteiligen Furniere befestigten (Ormoulu). Asymmetrisches, sowie muschelförmige Schnitzereien (Rocaille) werden bevorzugt.

 

ROKOKO 1750 JH

Die geschwungene barocke Form wird abgelöst durch die Geradlinigkeit des frühen Klassizismus – dann Empire und Restauration.
Die Tischler durften bis dahin nur auf Aufträge hin arbeiten und nichts auf Lager legen.
EMPIRE 1800 JH